Forschung
Das Urknall-Manifest der Kunst
Es gibt eine auffällige Entsprechung zwischen den Vorgängen bei der Entstehung des Universums und jenen, die bei der Entstehung eines Kunstwerks auftreten. Ist nicht das Kunstwerk die Materialisierung einer im Künstler versammelten Energie, die sich im ersten Strich auf dem Papier verdichtet?
Briefverkehr zwischen Munch und Nay
Edvard Munch ermöglichte dem jungen Ernst Wilhelm Nay auf Bitten von Ludwig Justi und Carl Georg Heise einen längeren Aufenthalt auf den Lofoten. Gerd Presler fand diesen Briefverkehr im Archiv des Munch Museet Oslo.
Brief mit biographischen Notizen von Edvard Munch
Wann, wo, an wen gerichtet dieser handschriftliche Brief Edvard Munchs Schreibtisch verließ – wir wissen es nicht. Vermutlich schrieb der Maler ihn zwischen 1902 und 1907. Dieser bisher unbekannte Brief zeigt eines sehr deutlich: Die Quellen, die diesen Maler und sein Werk umgeben, sind noch lange nicht ausgeschöpft.
Halle und Mausoleum
Gerd Presler fand und identifizierte in Munchs Nachlass den Plan für eine „Halle“, in der Edvard Munch seine Werke als Lebens-„Fris“ bewahrt wissen wollte – für alle Zeiten.
Kirchners einzige Autobiographie
Es gibt keine „Biographie“, die auf Ernst Ludwig Kirchner selbst zurückgeht, von ihm mit eigener Hand geschrieben wäre; kein Dokument, in dem der Maler die entscheidenden Stationen seines Lebens festgehalten hätte – außer einem kürzlich aufgefundenen vierseitigen Brief, den der Künstler am 27. Januar 1935 an den Verleger Ludwig Goldscheider, Leiter des Phaidon-Verlages in Wien, schrieb.
Munchs „Geschrei“
Diese Version von „Der Schrei“ verdeutlicht, dass Munchs bekanntestes Kunstwerk eine Person abbildet, die einen Schrei hört und nicht – wie viele glauben – selbst schreit.
Ehrung
Verleihung der Ehrenurkunde des Kunstmuseumsvereins Silkeborg.
Fränzi Fährmann zeichnet
m August 1910 fuhren Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner – wie schon 1909 – an die Moritzburger Teiche, um zu zeichnen. Diesmal war Max Pechstein dabei – und wie immer auch „Fränzi“.
Schenkungen
Schenkungen aus unserem Privatbesitz an die National Gallery of Art in Washington, das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg und das Kupferstichkabinett der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.
Brücke und Ufer
Im Nachlass von Franz Radziwill fand Gerd Presler das Programm einer Künstlergruppe „Das Ufer“. Niedergeschrieben in Bremen belegt dieses Dokument den Versuch der Hamburger Passiv-Mitglieder der BRÜCKE, die dangaster Tradition fortzuführen.
Kunstpfad in Dangast
Entwickelte die Idee eines „Kunstpfades“ in Dangast. Tafeln ermöglichen vor Ort, die Motive aufzufinden, die Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Max Pechstein, Franz Radziwill und andere malten.
Das Brücke-Modell Marcella Sprentzel
Im Taufbuch der Katholischen Kirche zu Neustadt-Dresden fand Gerd Presler den Nachnamen und das Geburtsdatum des BRÜCKE-Modells „Marcella“ Sprentzel. Marcella kam im Frühjahr 1910 für kurze Zeit als Modell zu den BRÜCKE-Malern.
Das Brücke-Modell Fränzi Fährmann
1995 fand Gerd Presler in einem Skizzenbuch Kirchners den Nachnamen des Brücke-Modells Fränzi. Weitere Recherchen führten zu ihrem Geburtsdatum.
Skizzenbücher
Gerd Presler entwickelte die Systematik und Terminologie der wissenschaftlichen Erfassung und Bearbeitung von Skizzenbüchern.
Schmidt und Nannen
Sprach im Dezember 1985 zusammen mit Henri Nannen und Bundeskanzler Helmut Schmidt bei der Eröffnung der Ausstellung: „Franz Radziwill“ in der Kunsthalle Emden.